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Warum sich die Digitalisierung des Winterdiensts lohnt

Glatte Strassen warten nicht. Wer im Winter räumt und streut, braucht eine gute Übersicht, verlässliche Nachweise und eine einfache Abrechnung. Deshalb stellen immer mehr Gemeinden, Werkhöfe und Kantone ihren Winterdienst auf digitale Abläufe um.

Von November bis März sind die Winterdienste oft rund um die Uhr im Einsatz. Nachts wird überwacht, bei Glätte wird gestreut, und bei Schneefall rücken Pflüge aus. Die Arbeit auf der Strasse ist aber nur die eine Hälfte. Dahinter stehen Fuhrscheine, Stundenrapporte, Salzbezüge und Rechnungen. Jemand muss sie erfassen, prüfen und freigeben, und oft geschieht das noch auf Papier. 

Viel Papier, wenig Übersicht 

Bei vielen öffentlichen Auftraggebern räumen neben den eigenen Teams auch externe Unternehmer. Diese melden Betriebsstunden und Salzverbrauch meist über Fuhrscheine oder Rapporte. Die Verwaltung muss diese Angaben von Hand kontrollieren und übertragen. Das kostet Zeit und führt leicht zu Fehlern. Zudem fehlt während des Einsatzes der Überblick: Welches Fahrzeug ist wo unterwegs? Wie viel Salz wird gerade gestreut? Welche Strecken sind schon geräumt? 

Ein digitaler Winterdienst löst genau diese Probleme. Die Fahrzeuge werden mit GPS-fähigen Geräten ausgerüstet. Diese erfassen automatisch Strecken, Einsatzzeiten und Streumengen und übertragen die Daten in Echtzeit. So entsteht eine Datengrundlage, mit der sich die Einsätze planen, belegen und abrechnen lassen.

Fünf Gründe, warum sich der Umstieg lohnt

1. Abrechnung ohne Papier
Aus den erfassten Einsatzdaten entstehen die Rechnungen automatisch, ohne dass Daten von Hand übertragen werden müssen. Die Einsatzleitung prüft und gibt am Monatsende alles mit wenigen Klicks frei. Das spart Zeit und verhindert Abschreibfehler. Auch die beauftragten Unternehmer profitieren, besonders kleinere Betriebe: Sie müssen keine Rapporte mehr schreiben und erhalten ihr Geld schneller.

2. Weniger Salz, geringere Kosten
Streusalz ist für viele Gemeinden und Kantone einer der grössten Kostenpunkte im Winter. Wenn die Streumengen pro Strecke genau erfasst sind, lassen sie sich auswerten, vergleichen und gezielt anpassen. Wo zu viel gestreut wird, sieht man das sofort. Jedes Jahr lässt sich so spürbar Geld sparen. 

3. Mehr Nachhaltigkeit
Weniger Streusalz schont Böden, Gewässer und die Pflanzen am Strassenrand. Zudem nutzen sich Fahrzeuge, Strassenbeläge und Bauwerke weniger ab. Ein sparsamer Winterdienst schützt also die Umwelt und die öffentliche Infrastruktur. 

4. Nachweis bei Reklamationen und Unfällen
Nach einem Unfall stellt sich oft die Frage: Wurde hier gestreut, und wenn ja, wann und wie viel? Mit GPS-Daten lässt sich das lückenlos belegen. Das schafft Sicherheit, wenn die Haftung geklärt werden muss oder wenn Anwohner reklamieren.

5.Bessere Planung und Auslastung
Wer jederzeit sieht, wo welches Fahrzeug unterwegs ist, kann gezielt eingreifen, Verstärkung anfordern und Fahrzeuge besser auslasten. Das hilft besonders in Nächten, in denen mehrere Gebiete gleichzeitig betreut werden müssen. 

Milde Winter machen die Planung nicht einfacher 

Man könnte denken, dass der Winterdienst wegen des Klimawandels an Bedeutung verliert. Doch auch in milden Wintern können Inversionslagen und überfrierende Nässe viel Arbeit gegen Glätte verursachen. Oft ist Glatteis das grössere Problem als Schnee. Wenn die Einsätze schwerer vorherzusehen sind, braucht es umso mehr eine flexible Planung und genaue Daten. Dass der Umstieg auch im grossen Rahmen funktioniert, zeigt der Kanton Bern: Dort sind seit dem Winter 2024/2025 alle Winterdienstfahrzeuge digital erfasst. Ein Bericht dazu: https://www.bvd.be.ch/de/start/dienstleistungen/newsletter-tba-update/tba-update-dezember-2024.html 

So unterstützt traconiq Ihren Winterdienst 

Mit traconiq digitalisieren Gemeinden, Werkhöfe und Kantone ihren Winterdienst, unabhängig vom Hersteller ihrer Fahrzeuge und Anbaugeräte. Das System erfasst automatisch die gestreuten Salzmengen, die geräumten Strecken und die Einsatzzeiten. Alle Fahrzeuge im Einsatz sehen Sie in Echtzeit am Desktop oder in der App.

  • Kompatibilität: Das System funktioniert mit Maschinen und Anbaugeräten aller Hersteller. 
  • Automatische Abrechnung: Dank GPS werden nur die Strassenabschnitte verrechnet, die abgerechnet werden dürfen. Regeln für Pausen, Wochenenden und Feiertage sind bereits berücksichtigt. 
  • Digitale Freigabe: Einsätze werden ohne Papier geprüft und zur Zahlung freigegeben. 
  • Nachweis: Jeder Einsatz ist dokumentiert, falls es zu Reklamationen oder Unfallklagen kommt. 
  • Mehr Möglichkeiten: Das System lässt sich um ein automatisches Fahrtenbuch und eine Gesamtkostenrechnung (TCO) erweitern. 

Der Strassenmeister erhält so mehr Sicherheit bei den Räumarbeiten. Die Verwaltung hat weniger Aufwand, und alle Beteiligten sehen transparent, was geleistet wurde. 

Möchten Sie Ihren Winterdienst noch vor der nächsten Saison digitalisieren? Fordern Sie jetzt eine Offerte an. 

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